Trägerverein der offenen Jugendarbeit Bad Friedrichshall e.V.

Kinder- und Jugendtreff Untergriesheim

 

"Mädchencamp - Outdoorseminar"

in Robertsau vom 01.07 - 03.07.2005

 

Vom 1. Juli - 3. Juli 2005 waren wir in Frankreich. Alles fing so an:

Am Freitag, trafen wir uns mit Sandra um 14.30 Uhr in Möckmühl an der JuLe (Jugendhilfe im Lebensfeld). Dort waren wir vier Untergriesheimer (Isabell, Judith, Bianca, und Samira) und vier Möckmühler (Jennifer, Jessica, Britta und Christine). Wir setzten uns in den 9- Personenbus und Sandra fuhr los. Für die Fahrt brauchten wir 3,5 Stunden, da auf der Autobahn ein Stau war.

Als wir ankamen, bekamen wir alles erklärt und gezeigt. Wir wurden uns vorgestellt und bekamen unser Tippi gezeigt. Später kamen noch vier andere Mädels. Wir aßen mit ihnen das von uns zubereitete Abendessen. Auch sie lernten wir kennen. Dann gingen wir duschen, machten in unseren Zelten auch Feuer, setzten uns noch ein bisschen raus und gingen dann ins Zelt. Wir hatten uns vorgenommen, die Nacht durchzumachen. Das schafften wir nicht, aber wir blieben trotzdem lange wach, auch wenn wir draußen viel Lärm machten. Am Morgen wurde Feuer für Kaffee und Tee gemacht, geduscht und gefrühstückt. Dann packten wir unsere Sachen, richteten das Mittagessen zum Mitnehmen und bekamen von zwei Männern (Steffen und Karl) das Kanu fahren erklärt. Dann fuhren wir zu einem Fluss. Wir trugen die Kanus ins Wasser und machten eine lange Kanufahrt mit Mittagspause, die auch dazu diente, dass wir uns erholen konnten. Wir bekamen von Karl und Steffen Knoten und Seiltricks für den nächsten Tag erklärt. Denn eine Flussüberquerung stand bevor. Dann fuhren wir zurück zu den Zelten und dann gingen wir noch in einen Supermarkt. Dort wurde Proviant eingekauft. Am Abend, nach dem Duschen und Abendessen, erklärten wir in Gruppen folgende gestellte Aufgaben: 3 starke Frauen, 3 typische weibliche Dinge, den Lebenslauf einer Frau. Dann spielten wir noch ein paar Ratespiele und gingen dann ins Zelt. Es wurde noch viel Chips und Knappersachen gegessen, aber wir schafften es wieder nicht, die Nacht durchzumachen. Am Sonntag Morgen, nach dem Frühstück, bekamen wir eine Anweisung für die Flussüberquerung. Auf dem Weg zum Fluss machten wir einen Vertrauenstest. Wir bekamen die Augen verbunden, hielten uns am Vordermann fest und wurden von Steffen geführt. An einer Kreuzung durften wir wieder sehen. Nachdem wir alle Seile gespannt hatten, überquerte jeder 1-2 mal den Fluss. Auf der anderen Seite aßen wir zu Mittag. Steffen und Karl bauten alles ab und auch wir packten zusammen. Wir erzählten wieder, wie es uns gefiel und liefen dann zurück. Als wir dort waren machten wir noch ein Abschlussgespräch, stiegen in das am Morgen gepackte Busle und waren dann in 2,5 Stunden in Möckmühl. Wir Untergriesheimer wurden abgeholt und die Möckmühler Mädels putzten das Busle und gingen dann auch heim. Es hat uns allen sehr gut gefallen.

 

Judith Frank, Schriftführerin